Die SDV-Plattform bietet ein standardisiertes und flexibles Framework für die Entwicklung von Automotive-Diensten. Es bietet APIs und Referenzimplementierungen für drei grundlegende Dienste:
- Konfigurations- und Kalibrierungsdienst: Ermöglicht die effiziente Konfiguration und Kalibrierung von Dienstpaketen entsprechend den Fahrzeugeinstellungen.
- Diagnostics Manager: Bietet eine einheitliche Schnittstelle für die Fahrzeugdiagnose.
- User Preferences Service: Ermöglicht personalisierte Nutzererlebnisse im Fahrzeug.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Diensten finden Sie in den entsprechenden Abschnitten dieser Dokumentation.
OEM-Anpassung
OEMs können die SDV-Plattform nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Implementierungen behalten. OEMs können ihre eigene benutzerdefinierte Logik und proprietäre Lösungen in die bereitgestellten APIs einbinden.
Jeder Autoservice umfasst die folgenden Komponenten:
- VSIDL-Katalog mit Protobuf-Definitionen: Definiert die Einheitstypen für den Dienst in einem standardisierten Format im Paket
com.sdv.google.<concal/diagnostics/user_preferences>. - Konfigurations-APEX: Sorgt für eine sichere Zugriffssteuerung. Jedes APEX, das nach dem entsprechenden Paket (
com.sdv.google.<concal/diagnostics/user_preferences>) benannt ist, enthält eine Autorisierungsrichtliniendatei im Verzeichnisetc. OEMs können diese Berechtigungen ändern, um den Zugriff für ihre Dienstpakete zu verwalten.
Diese Struktur fördert ein Gleichgewicht zwischen Standardisierung und Anpassung und schafft ein robustes und anpassungsfähiges Ökosystem für In-Car-Dienste.