Sie können das Software Defined Vehicle (SDV) über das SOME/IP-Protokoll (Scalable Service-Oriented Middleware over IP) in die skalierbare dienstorientierte Middleware einbinden. Mit dieser Integration kann SDV über integrierte SDV CommStack-Primitiven mit AUTOSAR-Diensten (Automotive Open System Architecture) kommunizieren.
Zu den wichtigsten Komponenten und Interaktionen mit SDV gehören:
SOME/IP-Broker-Agent:Zentrale Komponente einer SDV- und SOME/IP-Integration.
SOME/IP-Stack:SOME/IP-Transportlogik auf niedriger Ebene, die in der AIDL-Schnittstelle (Android Interface Definition Language) abstrahiert wird. Die Connected Vehicle Systems Alliance (COVESA) bietet beispielsweise das COVESA-SOME/IP-Projekt an.
VSIDL-Kataloganbieter:Stellt die erforderlichen RTTI-Informationen (Run-Time Type Information) für die Typübersetzung bereit. Außerdem werden Informationen zu Schnittstellen, Themen und deren Zuordnungen bereitgestellt, einschließlich der SOME/IP-Bereitstellungskonfiguration.
SOME/IP-Broker-Agent
Der SOME/IP-Broker-Agent für Software Defined Vehicles (SDV) (der Broker) integriert das SOME/IP-Protokoll in das SDV-Ökosystem. Um die protokollübergreifende Kommunikation zu ermöglichen, dient der Broker in erster Linie als Proxy für den Traffic zwischen den SDV- und AUTOSAR-Systemen.
Eine oder mehrere Instanzen des Brokers erstellen Gateways für SOME/IP-Traffic. Weitere Informationen finden Sie unter SOME/IP in SDV einbinden.
Der Broker verwendet Archetypen, einschließlich Remote Procedure Calls (RPC) und Datentunnel, um die Kommunikation zu ermöglichen. Der Broker verarbeitet dienstspezifische Daten, die zur Kompilierzeit unbekannt sind. Der Broker verwendet RTTI, um mit Diensten zu kommunizieren. Weitere Informationen finden Sie unter SOME/IP-Mapping-Datei schreiben.